Kratom Alternativen – Welche Alternativen zu Kratom gibt es?

Wichtiger Hinweis
Bitte beachten Sie, dass diese Informationen sorgfältig recherchiert wurden, wir jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen können. Die beschriebenen Verwendungen von Kratom dienen nur zu Informationszwecken. Unser Unternehmen verkauft Kratom ausschließlich als Farbstoff und übernimmt keine Verantwortung oder Haftung für Missbrauch oder falsche Anwendung unserer Produkte. Jegliche Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung.

Kratom, botanisch Mitragyna speciosa, ist die bekannteste und mit Abstand am weitesten verbreitete Pflanze ihrer Gattung. Doch sie ist bei weitem nicht die einzige. Innerhalb der Gattung Mitragyna – und darüber hinaus – existieren eine Reihe von Pflanzen, die botanisch verwandt sind und ein ähnliches, wenn auch weniger intensives Profil aufweisen. In diesem Artikel stellen wir die wichtigsten Kratom-Alternativen vor, erklären was sie von echtem Kratom unterscheidet – und warum viele dieser Alternativen in der Praxis schwer zu finden sind.

Kratom Alternative im Beutel
Auf dem Markt finden sich viele angebliche Kratom-Alternativen in den unterschiedlichsten Formen. Dieser Artikel erklärt dir kurz, womit du es dabei meistens zu tun hast.

Die Gattung Mitragyna – Kratoms botanische Familie

Um Kratom-Alternativen zu verstehen, lohnt sich zunächst ein Blick auf die botanische Einordnung. Kratom gehört zur Gattung Mitragyna innerhalb der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) – derselben Pflanzenfamilie, der auch der Kaffeebaum angehört. Alle drei Pflanzen – Mitragyna speciosa, Mitragyna hirsuta und Mitragyna javanica – gehören zur Familie der Rubiaceae, was bedeutet, dass sie ein ähnliches Aussehen und bestimmte botanische Eigenschaften teilen. (Quelle: World Seed Supply)

Innerhalb dieser Gattung gibt es mehrere Arten, die ähnliche, aber deutlich schwächere Alkaloidprofile aufweisen als Mitragyna speciosa. Die bekanntesten unter ihnen sind Mitragyna hirsuta und Mitragyna javanica. Daneben existieren noch weitere weniger bekannte Arten wie Mitragyna parvifolia und Mitragyna inermis, die jedoch auf dem europäischen Markt praktisch keine Rolle spielen. (Quelle: Wikipedia – Kratombaum)

Mitragyna Hirsuta – Kra Thum Khok

Mitragyna hirsuta, in Südostasien unter dem Namen Kra Thum Khok bekannt, ist die bekannteste Alternative zu Kratom. Der Baum wächst natürlich in den Dschungeln Thailands, Vietnams, Kambodschas und Malaysias und ist besonders in Thailand beliebt, da Kratom dort seit 1943 verboten ist.

Mitragyna hirsuta hat ein einzigartiges Alkaloidprofil, das sich von Kratom unterscheidet. Sein Hauptalkaloid, Mitraphyllin, trägt zu seinen milderen Wirkungen bei. Es enthält kein Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin. Mitraphyllin ist dabei kein völlig unbekannter Stoff – es kommt auch in der südamerikanischen Katzenkralle (Uncaria tomentosa) vor, wo es auf sein entzündungshemmendes Potential hin untersucht wird.

Mitraphyllin, das Hauptalkaloid in Mitragyna hirsuta, teilt viele Eigenschaften mit den Kratom-Hauptalkaloiden und bietet ähnliche Vorteile, wenn auch in deutlich weniger intensiver Form. Da Kra Thum Khok weniger stark ist, ist es weniger wahrscheinlich, dass es Nebenwirkungen verursacht.

Optisch ähneln die Blätter der Hirsuta denen des Kratom-Baums stark – sie sind jedoch etwas kleiner und heller gefärbt. Das daraus hergestellte Pulver fällt dementsprechend deutlich heller und blasser aus als reguläres Kratom-Pulver. (Quelle: Wikipedia – Mitragyna hirsuta)

Mitragyna Javanica – Kra Thum Na

Mitragyna javanica, auch bekannt als Kra Thum Na, ist eine weitere Verwandte des Kratom-Baums. Die Pflanze wächst natürlich in Südostasien, mit Vorkommen in Thailand, Malaysia, Indonesien und Kambodscha, und gedeiht in tropischen Wäldern und feuchten Tieflandgebieten.

Aus den Blättern konnten insgesamt mehrere Alkaloide extrahiert werden, darunter die bekannten Verbindungen Mitraphyllin, Isomitraphyllin und Ajmalicin sowie die neu entdeckten Alkaloide Mitrajavin und Javaphyllin. Mitragynin – der Hauptwirkstoff von Kratom – ist in Mitragyna javanica nicht enthalten.

Wie bei der Hirsuta fällt das Farbprofil von Javanica-Pulver deutlich schwächer und blasser aus als bei echtem Kratom. Das ist botanisch erklärbar: Ohne die Hauptalkaloide von Kratom fehlt auch ein wesentlicher Teil der für Kratom so charakteristischen satten Farbgebung. (Quelle: Wikipedia – Mitragyna diversifolia)

Schüssel mit Kratom Alternative
Häufig ist das, was als Kratom-Alternative aus der Gattung des Kratom-Baums verkauft wird, schlicht minderwertiges Kratom zu einem überhöhten Preis.

Die unbequeme Wahrheit: Verwandte Arten sind in der Praxis kaum verfügbar

Hier ist eine wichtige Einschränkung angebracht, über die in der Kratom-Welt selten offen gesprochen wird. Die botanischen Verwandten von Kratom – Mitragyna hirsuta, Mitragyna javanica und andere – existieren zwar tatsächlich, werden in der Praxis jedoch kaum kultiviert oder in nennenswertem Umfang geerntet. Die Nachfrage nach diesen Arten ist so gering, dass es sich für Bauern in Indonesien oder Thailand wirtschaftlich schlicht nicht lohnt, gezielt für den europäischen Markt anzubauen oder aufwendig wild zu sammeln.

Das Ergebnis: Echtes, authentisches Pulver dieser Arten ist auf dem europäischen Markt nur in Ausnahmen tatsächlich zu finden. Was gelegentlich unter diesen Namen verkauft wird, sollte man mit gesunder Skepsis betrachten. Es gibt leider eine verbreitete Praxis: Wenn Händler minderwertiges oder gestrecktes Kratom loswerden wollen, deklarieren sie es kurzerhand als eine dieser verwandten Arten um – schließlich ist bekannt, dass deren Pulver naturgemäß einen helleren und blasseren Farbton aufweist als reguläres Kratom. Das dient als einfache Erklärung für die offensichtlich schwächere Farbqualität des Produkts.

Wer auf der Suche nach echten Alternativen ist, sollte daher auf seriöse Anbieter mit klarer Herkunftsangabe und unabhängigen Laboranalysen setzen – so wie wir es bei allen unseren Produkten bei Kratomheld standardmäßig tun. Mehr über unsere Qualitätskontrolle erfährst du in unserem Artikel Die Reise von Kratom – Wie kommt Kratom nach Deutschland.

Fazit – Kratom bleibt das Original

Die Gattung Mitragyna hat eine Reihe interessanter Verwandter hervorgebracht, die botanisch faszinant sind und ein ähnliches, wenn auch deutlich milderes Alkaloidprofil aufweisen. Für all jene, die in Ländern leben, in denen Kratom verboten ist, können Mitragyna hirsuta oder Mitragyna javanica eine legale Alternative darstellen. In Deutschland, wo Kratom legal und frei verfügbar ist, besteht für die meisten Nutzer jedoch wenig Anlass, auf blassere und schwerer verfügbare Alternativen auszuweichen.

Wer mehr über die aktuelle Rechtslage von Kratom in Deutschland erfahren möchte, findet alle relevanten Informationen in unserem Artikel Kratom Status in Deutschland 2026.

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